Bis 1975 war das Ford im Besitz der Militärverwaltung, 1990 wurde es von der Region Aostatal erworben. Eine von einer Kommission aus Regionalbeamten koordinierte Gruppe aus fachübergreifenden Spezialisten wurde mit der Aufgabe betreut, eine Möglichkeitsstudie für den Wiederaufbau und die Zuführung zu neuen Zwecken des gesamten Gebäudekomplexes und des benachbarten Ortsteils auszuarbeiten.
Es entstand die Kapitalgesellschaft Finbard zum Zweck der Bereitstellung der notwendigen Mittel für den Wiederaufbau und die Verwaltung der verschiedenen Tätigkeiten nach Abschluss der Bauarbeiten.
Die wichtigsten Bauarbeiten fanden in den Jahren 1999 bis 2002 statt:
- Absicherung des Felsens
- Restaurierung des oberen Teils des Fords mit den Gebäuden: “'Carlo Alberto“ und „ Gola“;
- Einbau externer Panorama-Fahrstühle;
- Bau von Zugangswegen und Parkplätzen;
-Verlegen einer neuen Pflasterung, Beleuchtung sowie Restaurierung von vier historischen Gebäuden im benachbarten Ortsteil
In den Jahren 2003 bis 2005 wurden weitere Arbeiten durchgeführt:
- Renovierung der Gebäude „Vittorio“, „Mortai“, „Polveriera“ und „Ferdinando“ und die Erneuerung der beiden Zufahrtsstraßen zum Ford sowie die Ausbesserung der Außenwände des Fords
- Ausstattung der Räume, in denen Empfang, Restaurants, Verkauf und Verwaltung untergebracht werden sollen
- Ausstattung des “Alpenmuseums”, der Ausstellung “Die Alpen ein Traum” und des Informationszentrums “Vallée culture”.
Die oben genannten Einrichtungen wurden am 13. Januar 2006 eröffnet und sind seitdem dem Publikum zugänglich.
Ebenfalls abgeschlossen sind die Arbeiten an den Gebäuden „ Mortai“ (heute Aufenthaltsräume für Schüler) und „Polveriera“ (heute Räume für Lehrveranstaltungen).


Wiederaufbau und Zuführung zu neuen Zwecken